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Was ist die Deutsche Burschenschaft?

Die Deutsche Burschenschaft (DB) ist mit rund 14.000 Mitgliedern einer der größten Akademikerverbände in Deutschland. In ihr vereinigen sich ca. 150 Burschenschaften an den Hochschulorten in der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich. Das höchste Entscheidungsgremium ist der alljährlich in Eisenach stattfindende Burschentag, an dem nach demokratischen Grundsätzen alle Entscheidungen des Verbandes getroffen werden. Die Deutsche Burschenschaft hat ihren Ursprung in der Gründung der Jenaischen Burschenschaft am 12. Juni 1815 mit dem Ziel, alle Studenten eines Hochschulortes zu vereinigen. Die burschenschaftliche Idee einer revolutionären Bewegung für die Freiheit und Einheit Deutschlands breitete sich rasch auf andere Hochschulorte aus. Am Wartburgfest 1817 erarbeiteten die rund 500 anwesenden Burschen von fast allen deutschen Hochschulen zahlreiche demokratische Forderungen, unter anderem Meinungs-, Versammlungs- und Pressefreiheit und Gleichheit vor dem Gesetz. Sie finden sich nicht nur in der Paulskirchenverfassung 1848 und in der Weimarer Verfassung von 1919 wieder, sondern auch im Grundgesetz bzw. der Bundesverfassung.

Die Deutsche Burschenschaft befaßt sich heute mit der Unterstützung der Burschenschaften vor Ort und setzt sich kritisch mit gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen auseinander.